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The NomadNet German & English Wikipedia | Archives | Info
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Autobahn
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top
Autobahnen sind große, kreuzungsfreie Kraftfahrstraßen fĂŒr den Personen- und GĂŒterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen. Sie haben typischerweise zwei baulich getrennte Richtungsfahrbahnen mit jeweils zwei oder mehr Fahrstreifen und meistens zusĂ€tzlich einem Seitenstreifen. Die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit ist auf Autobahnen meistens höher als auf anderen Straßen. In wenigen LĂ€ndern, darunter Deutschland, gibt es auf Autobahnen keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung fĂŒr leichte Fahrzeuge.

Contents

‱ Merkmale
‱ Europa
‱ Nordamerika
‱ Asien
‱ Geschichte
‱ Deutschland
‱ Italien
‱ Niederlande
‱ Frankreich
‱ Schweden
‱ Schweiz
‱ Finnland
‱ Ungarn
‱ Norwegen
‱ Slowenien
‱ DĂ€nemark
‱ Bulgarien
‱ Kroatien
‱ Serbien
‱ Polen
‱ Namibia
‱ Baukosten
‱ Maut
‱ Kultur
‱ Siehe auch
‱ Allgemein
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Merkmale

Anstatt Kreuzungen haben Autobahnen höhenfreie Knotenpunkte. Der Übergang von einer Autobahn auf eine andere erfolgt ĂŒber Autobahnkreuze und Autobahndreiecke (in Österreich „Knoten“, in der Schweiz „Verzweigungen“) mit BrĂŒcken und UnterfĂŒhrungen. ÜbergĂ€nge in untergeordnete Straßen werden Anschlussstellen genannt.

Die Fahrbahnen sind meist mit Beton- oder Asphaltbelag befestigt und voneinander durch einen Mittelstreifen mit passiven Schutzeinrichtungen wie Stahlschutzplanken oder BetonschutzwĂ€nden getrennt. Eine Nutzung durch FußgĂ€nger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge, die bauartbedingt eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit nicht erreichen können (45 bis 80 km/h, lĂ€nderabhĂ€ngig), ist in den meisten LĂ€ndern ausgeschlossen, weil sie den Verkehrsfluss behindern und die Unfallgefahr erhöhen wĂŒrden.

Die meisten Autobahnen haben eigene Tankstellen, RaststĂ€tten, Nothaltebuchten und ParkplĂ€tze mit Service-Einrichtungen und manchmal mit Attraktionen und SpielgerĂ€ten fĂŒr Kinder. Es gibt Autobahnen mit mehr als zwei Richtungsfahrbahnen (in Deutschland z. B. die Bundesautobahn 9 am Kindinger Berg mit drei Richtungsfahrbahnen).

In vielen LĂ€ndern wird fĂŒr die Benutzung von Autobahnen eine GebĂŒhr (Maut) erhoben.

Verkehrsregeln

Fast alle LĂ€nder haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 100 und 130 km/h fĂŒr Autobahnen eingefĂŒhrt. In Europa ist Deutschland das einzige Land, in dem die Geschwindigkeit auf Autobahnen nicht generell begrenzt ist; hier gibt es eine Autobahn-Richtgeschwindigkeits-Verordnung, die nur empfehlenden Charakter hat. Allgemein ist die Geschwindigkeit den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und WetterverhĂ€ltnissen (beispielsweise Schnee oder Nebel) und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.

Das Halten, Wenden, RĂŒckwĂ€rtsfahren sowie das Auf- und Abfahren an nicht gekennzeichneten Stellen ist auf Autobahnen normalerweise nicht erlaubt. Vom Haltverbot ausgenommen sind die Tankstellen, RaststĂ€tten und ParkplĂ€tze. Auf den Seitenstreifen (auch Standstreifen oder Pannenstreifen genannt) und in den Nothaltebuchten ist das Halten in besonderen FĂ€llen erlaubt, etwa bei einem technischen Defekt („Panne“), um Hilfe zu rufen, sich in Schutz zu bringen und den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern, oder auf Anweisung eines ausfĂŒhrenden Staatsorgans.

Bei Verkehrssituationen, die zu einem RĂŒckstau fĂŒhren, ist in Deutschland, Österreich und anderen LĂ€ndern eine Rettungsgasse zu bilden. Dabei haben die Verkehrsteilnehmer des linken Fahrstreifens ihre Fahrzeuge ganz an den linken Fahrbahnrand zu lenken. Verkehrsteilnehmer im rechten und in mittleren Fahrstreifen haben ihre Fahrzeuge ganz an den rechten Rand ihres Fahrstreifens zu lenken. So entsteht rechts vom linken Fahrstreifen eine Rettungsgasse fĂŒr Einsatzfahrzeuge.

Autobahnnetz

Die Vielzahl von einzelnen Autobahnen bildet zusammen ein Straßennetz, das sich ĂŒber LĂ€ndergrenzen hinweg erstrecken kann. Ein besonders dichtes Netz bilden die Autobahnen in Europa, Nordamerika und einigen asiatischen LĂ€ndern. Auf den Kontinenten Afrika, Australien und SĂŒdamerika sind nur im Einzugsbereich von GroßstĂ€dten Autobahnabschnitte zu finden, ohne flĂ€chenmĂ€ĂŸige Erschließung. GrĂŒnde dafĂŒr sind der Mangel an finanziellen Mitteln, eine geringere Besiedlungsdichte oder ein geringes motorisiertes Verkehrsaufkommen in lĂ€ndlichen Gegenden.

AbhÀngig vom Verlauf der Trasse spricht man in manchen FÀllen von Ringautobahnen oder Stadtautobahnen.

Europa

In den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern werden Autobahnen als eine eigene Straßenart gefĂŒhrt, in einigen LĂ€ndern (zum Beispiel Schweden) werden sie zu den anderen Fernstraßen (z. B. Europastraßen) gezĂ€hlt. Es gibt Autobahnen in allen europĂ€ischen Staaten außer in Island, Lettland, Malta, Moldawien und den Zwergstaaten.

In Europa werden regelmĂ€ĂŸig neue Autobahnen gebaut und bestehende Autobahnabschnitte erweitert. In den Jahren 1994 bis 2004 wuchs das Autobahnnetz in den frĂŒhen Mitgliedstaaten der EU um 12.000 km, in den neuen Mitgliedstaaten um 1000 km.cite-ref-eea-briefing-3-2004-1-0[1] Die höchste Autobahndichte in Europa haben die Niederlande mit 77 km Autobahn pro 1000 kmÂČ.cite-ref-2[2]

Nordamerika

Die Vereinigten Staaten sind von einem fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe des Landes sehr dichten Autobahnnetz (sogenannte Interstate Highways) ĂŒberzogen, die zum Teil deutlich großzĂŒgiger angelegt sind als in Europa. WĂ€hrend Überlandautobahnen weniger ausgelastet sind, weisen Autobahnen in BallungsrĂ€umen ein starkes Verkehrsaufkommen auf. Der Straßenquerschnitt wird aus diesem Grund sehr breit (bis zu neun Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn) und mit großzĂŒgigen Anschlussstellen und Knotenpunkten angelegt.

Das Interstate-Highway-Netz ist weitgehend systematisch angelegt. In Nord-SĂŒd-Richtung verlaufen die Highways mit der Nummerierung 5 (also von der WestkĂŒste nach Osten 5, 15, 25 usw. bis 95 an der OstkĂŒste), in Ost-West-Richtung mit der Nummerierung 0 (also vom SĂŒden nach Norden 10, 20, 30 usw. bis 90 im Norden an der kanadischen Grenze).

Der Osten Kanadas, darunter vor allem Ontario und QuĂ©bec, verfĂŒgt ĂŒber ein Ă€hnlich gut ausgebautes Autobahnnetz wie die USA. Bis auf den bundesstaatlich verwalteten Trans-Canada Highway obliegt der Straßenbau den einzelnen Provinzen. Der Trans-Canada-Highway ist außerhalb von BallungsrĂ€umen und dichter besiedelten Gebieten noch nicht durchgĂ€ngig mehrstreifig ausgebaut.

In Mexiko sind die wichtigsten StĂ€dte des Landes mit Autobahnen verbunden, wobei ein großer Teil der Autobahnen mautpflichtig ist. Die kostenpflichtigen Straßen sind in einem Ă€hnlichen Zustand wie in anderen nordamerikanischen LĂ€ndern. In Ballungszentren sind die carreteras durchgehend mehrstreifig, in weniger dicht besiedelten Regionen manchmal zweistreifig mit Gegenverkehr.

Asien

Viele aufstrebende Staaten Ost- und SĂŒdostasiens bauen ihre Autobahnnetze zĂŒgig aus. Ähnlich dem Europastraßennetz werden im Zuge des Asiatischen Fernstraßen-Projekts einzelstaatliche Autobahnen und autobahnĂ€hnliche Straßen zu einem Gesamtnetz verbunden.

Japan (japanisch: é«˜é€Ÿé“è·Ż kƍsokudƍro) und SĂŒdkorea (koreanisch: êł ì†ë„ëĄœ gosokdoro) verfĂŒgen ĂŒber Autobahnnetze mit hohem Ausbaustandard. Die Maximalgeschwindigkeit betrĂ€gt in Japan offiziell 100 km/h. Mautabgaben (ETC – electronic toll control) sind auch fĂŒr kurze Strecken und Privatbenutzung ĂŒblich.

China (chinesisch é«˜é€Ÿć…Źè·Ż, Pinyin gāosĂčgƍnglĂč) hat durch ein groß angelegtes Ausbauprogramm das deutsche Autobahnnetz im Hinblick auf die LĂ€nge ĂŒberholt.

In Thailand beschloss die Regierung aufgrund steigender Zulassungen von Kraftfahrzeugen und einem Bedarf an Hochgeschwindigkeitsstraßen mit begrenztem Zugang im Jahr 1997 einen Masterplan fĂŒr den Bau von Autobahnen. Darin wurden einige Abschnitte von Schnellstraßen als Autobahn (Motorway) bezeichnet. Derzeit verfĂŒgt das Land ĂŒber zwei Autobahnen und mehrere Hochstraßen (Expressways). Den ersten Expressway (dort die Stadtautobahn) gibt es in Bangkok seit 1981. Die meisten Autobahnen sind mautpflichtig. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h.

Malaysia verfĂŒgt ĂŒber etwa 1200 Kilometer Autobahn. So verbindet der North-South Expressway den Nordzipfel von Malaysia an der Grenze zu Thailand mit Johor Bahru an der Grenze zu Singapur im SĂŒden. Die Autobahnen sind grĂ¶ĂŸtenteils mautpflichtig, die GebĂŒhr wird an Ort und Stelle in Mautstationen kassiert.

Vietnam verfĂŒgt ĂŒber 1276 Kilometer Autobahn. Der Bau von Autobahnen (Expressways) wurde in den 2000er Jahren im Zusammenhang mit der Verschlechterung des transnationalen Autobahnsystems geplant. Die erste Autobahn Vietnams ist die Hồ ChĂ­ Minh-Trung LÆ°ÆĄng-Autobahn, die 2010 eröffnet wurde.cite-ref-3[3]

In Laos wird seit 2018 an der ersten Autobahn gebaut, dem Vientiane–Boten Expressway. Die Mautautobahn gehört zu 95 Prozent der chinesischen Yunnan Construction Engineering Group, die auch der BautrĂ€ger ist. Dem laotischen Staat gehören nur fĂŒnf Prozent. Der BautrĂ€ger besitzt eine 50-jĂ€hrige Konzession auf die Mauteinnahmen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h.cite-ref-4[4]

In Osttimor wurden 2018 die ersten 30 Kilometer der Autobahn Suai–Beaco eröffnet.

Geschichte

Vereinigte Staaten

Der Long Island Motor Parkway (LIMP), auch bekannt als Vanderbilt Parkway, war eine ab 1908 errichtete private Straßenverbindung im Staate New York, die als Mautstraße dem Automobilverkehr vorbehalten war und auch als Rennstrecke diente. Ihre kreuzungsfreie Bauweise und die Verwendung geteilter Richtungsfahrbahnen machen sie zu einem VorlĂ€ufer der Autobahnen. Sie wurde 1938 vom Staat New York ĂŒbernommen und stillgelegt.

Der erste grĂ¶ĂŸere Interstate-Highway war The National Road ab Maryland in Richtung Westen, durch Gesetz vom MĂ€rz 1806 ins Leben gerufen. Die Bauarbeiten begannen im Juli 1811 in Cumberland (Maryland) und erreichten 1839 Vandalia (Illinois).

Das Highway-System begann im November 1921 mit dem Bundesgesetz The Federal Aid Highway Act, das im Juni 1956 erneuert wurde und danach zu einem intensiven Ausbau des Systems fĂŒhrte. Das National Highway System (NHS) umfasst heute rund 257.000 km, das sind 1,1 % aller US-Straßen. Zum NHS gehören auch die Freeways und Expressways, die beide meist in Ballungsgebieten (Metropolitan Areas) zu finden sind.

Deutschland

→

Hauptartikel

:

Autobahn (Deutschland)#Geschichte

und

Reichsautobahn

Die erste autobahnĂ€hnliche Strecke der Welt war die AVUS in Berlin. Sie wurde privat finanziert und 1921 eröffnet. Ihre Benutzung war gebĂŒhrenpflichtig. Die AVUS diente daher zunĂ€chst dem VergnĂŒgen eines zahlungskrĂ€ftigen Publikums mit Abonnement und erlaubte fĂŒr die Zeit hohe Geschwindigkeiten von ĂŒber 100 km/h.cite-ref-5[5] Außerdem war sie Renn- und Teststrecke. FĂŒr den öffentlichen Verkehr ohne Abonnement oder Tageskarte war sie nicht freigegeben.

Als erste öffentliche Autobahn Deutschlands – damals noch offiziell als „kreuzungsfreie Kraftfahr-Straße“ L 185 oder „Kraftwagenstraße“ bezeichnet – wird oft die heutige A 555 zwischen Köln und Bonn gewertet, die nach dreijĂ€hriger Bauzeit am 6. August 1932 durch den damaligen Kölner OberbĂŒrgermeister Konrad Adenauer eröffnet wurde. Die Strecke von 20 km war bereits höhenfrei und je Fahrtrichtung zweistreifig, jedoch ohne Trennung der Streifen einer Richtung durch eine Markierung. Auf Fotos wirken sie daher dem heutigen Betrachter eher wie ein je sehr breiter Fahrstreifen.cite-ref-6[6] Baulich getrennte Richtungsfahrbahnen, ein weiteres typisches Charakteristikum von Autobahnen, besaß sie noch nicht.cite-ref-sz1-7-0[7] Daher bekam der Abschnitt erst 1958 nach weiterem Ausbau den offiziellen Status einer Autobahn.cite-ref-sz1-7-1[7] Ob die Strecke als „erste Autobahn“ gilt, ist daher umstritten. Einige Autoren argumentieren, die Fahrbahnen in je einer Richtung können als zweistreifig gewertet werden, was eine Straße zur „Autobahn“ qualifiziere.cite-ref-8[8] Das spĂ€tere Bundesfernstraßengesetz sah aber „auch die EinfĂŒgung in ein zusammenhĂ€ngendes Verkehrsnetz und die Bestimmung fĂŒr den weitrĂ€umigen Verkehr vor“, was bei einer LĂ€nge von 20 km nach heutigen MaßstĂ€ben nicht gegeben ist.cite-ref-9[9] Deswegen und mangels baulicher Trennung der Richtungsfahrbahnen wird sie meist nicht mehr als erste Autobahn, sondern als weitere Vorstufe gewertet.cite-ref-10[10]

Der Bau der Nur-Autostraße Köln–DĂŒsseldorf (heute Teil der A 3) wurde 1929 durch den Provinzialverband der preußischen Rheinprovinz rechtlich fixiert.cite-ref-11[11] Ein 2,5 km langer Abschnitt bei Opladen wurde 1931 begonnen und 1933 fertiggestellt.cite-ref-12[12]

Der weltweit erste Plan zum Bau eines großen Autobahnnetzes war der HaFraBa-Plan („HansestĂ€dte–Frankfurt–Basel“), dessen erste Version in etwa dem Verlauf der heutigen Autobahn A 5 und dem nördlichen Teil der A 7 entsprach. Diese PlĂ€ne wurden ab Ende 1926 erstellt und 1927 in einer Ausstellung im Gewerbemuseum Basel der Öffentlichkeit prĂ€sentiert. Bis 1933 wuchsen die PlĂ€ne zu einem Netz. TatsĂ€chlich gebaut wurde nach den HaFraBa-PlĂ€nen erst ab 1933 die Strecke Frankfurt–Darmstadt–Mannheim–Heidelberg.cite-ref-13[13]

Mit der HaFraBa verbunden ist die Entstehung des Wortes „Autobahn“, das 1932 von Robert Otzen in der gleichnamigen Fachzeitschrift geprĂ€gt wurde.cite-ref-14[14] Dennoch verwendete Adolf Hitler in der Rede zur Eröffnung der Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung am Kaiserdamm in Berlin am 11. Februar 1933 nicht das Wort „Autobahn“, sondern kĂŒndigte eine „Inangriffnahme und DurchfĂŒhrung eines großzĂŒgigen Straßenbauplanes“ an.cite-ref-15[15] Die Rede war das erste öffentliche Bekenntnis Hitlers zum Autobahnbau.cite-ref-16[16] Am 1. Mai zur Kundgebung auf dem Berliner Tempelhofer Feld wiederholte er die AnkĂŒndigung variierend als „Riesenprogramm, das wir nicht der Nachwelt ĂŒberlassen wollen, sondern das wir verwirklichen mĂŒssen, ein Programm, das Milliarden erfordert. Ein Programm unseres Straßenbaus, eine gigantische Aufgabe. Wir werden sie groß beginnen, und die WiderstĂ€nde dagegen aus dem Weg rĂ€umen“.cite-ref-17[17] Der Neologismus Autobahn wurde erst ab Sommer 1933 im Zuge der Propagandasendungen und Zeitungsartikel verbreitet, die die „erste Bauschlacht“, die Baustelle bei Frankfurt am Main, vorbereiteten, obwohl Hitler selbst dort wieder nur von „großen Verkehrsstraßen“ und dem „grĂ¶ĂŸten Straßennetz der Welt“ sprach.cite-ref-18[18]cite-ref-19[19] Erst zu ihrer Eröffnung 1935 wurde sie im Radio von Paul Lawen vor Millionenpublikum als „weiße blanke Reichsautobahnstraße“ bezeichnetcite-ref-20[20] und als „erste Reichsautobahn“ in Erinnerung behalten.cite-ref-21[21]

Die Bezeichnung „Nur-Autostraße“ habe man verworfen, schrieb die HaFraBa, um auszudrĂŒcken, dass man eine „Autobahn“ in Analogie zur Eisenbahn errichten wollte. Der Mythos, der Begriff „Autobahn“ und die grundsĂ€tzliche Idee hierfĂŒr gehe direkt auf Hitler zurĂŒck, ist eine GeschichtsfĂ€lschung.cite-ref-22[22] Unterlagen aus dem Bundesarchiv belegen, wie der damalige Generalinspektor fĂŒr das Deutsche Straßenwesen Fritz Todt 1934 die geistige Urheberschaft in das Jahr 1923 zurĂŒckdatiert und behauptete: „Die Reichsautobahnen, wie wir sie jetzt bauen, haben nicht als von der ‚HAFRABA‘ vorbereitet zu gelten, sondern einzig und allein als ‚Die Straßen Adolf Hitlers‘“.cite-ref-23[23]

Italien

→

Hauptartikel

:

Liste der Autobahnen in Italien#Geschichte

Als erste Autobahn Italiens und gleichzeitig erste fĂŒr alle zugĂ€ngliche Autostraße Europas gilt die Autostrada dei Laghi. Das erste TeilstĂŒck zwischen Mailand und Varese wurde 1924 privat von Piero Puricelli errichtetcite-ref-agab-24-0[24] und war gebĂŒhrenpflichtig. Die Autostraße besaß je Fahrtrichtung einen Fahrstreifen und war noch nicht höhenfrei ausgebildet. Spezielle Ein- und Ausfahrten waren angelegt. Im Jahre 1933 gab es in Italien bereits ein Autobahnnetz, das 457,5 km lang war.

Niederlande

→

Hauptartikel

:

Autobahn (Niederlande)

Die Ă€lteste niederlĂ€ndische Autobahn ist die A12 zwischen Den Haag und Utrecht, deren erster Abschnitt 1937 in Betrieb genommen wurde. Heute haben die Niederlande ein Autobahnnetz von 2360 km und mit 57,5 km pro 1000 kmÂČ FlĂ€che die grĂ¶ĂŸte Autobahndichte in der EuropĂ€ischen Union.

Österreich

Österreich begann 1926 mit Planungen einer Autostraße von Wien zum Semmering.cite-ref-25[25] Der Autobahnbau begann mit dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938. Noch im selben Jahr wurden erste TeilstĂŒcke der West Autobahn (A 1) bei Salzburg fertiggestellt. Im Zweiten Weltkrieg kam der Ausbau des Autobahnnetzes bei einer GesamtlĂ€nge von 16,8 km allerdings zum Erliegen und wurde erst nach dem Wiedererlangen der SouverĂ€nitĂ€t Österreichs mit dem Österreichischen Staatsvertrag von 1955 wieder aufgenommen.cite-ref-26[26]cite-ref-27[27] FĂŒr die Benutzung, die ursprĂŒnglich kostenlos war, wird seit 1997 Maut eingehoben.cite-ref-28[28]

Siehe auch

:

Liste der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich#Autobahnen

Frankreich

→

Hauptartikel

:

Autobahn (Frankreich)#Geschichte

Die erste Autobahn Frankreichs, die Autoroute de Normandie, sollte 1940 fertiggestellt werden. Durch den Zweiten Weltkrieg verzögerte sich der Bau und die Strecke, und sie wurde erst 1946 eröffnet. Die offizielle Bezeichnung „Autoroute“ (Autostraße) wurde 1955 eingefĂŒhrt. Inzwischen hat Frankreich mit derzeit etwa 11.650 Kilometern das fĂŒnftlĂ€ngste Autobahnnetz weltweit und das drittlĂ€ngste in Europa.

Vereinigtes Königreich

Der Bau von Autobahnen im Vereinigten Königreich begann 1949 mit dem Special Roads Act.cite-ref-29[29] Darin definierte das britische Parlament „spezielle Straßen“ (spĂ€ter offiziell als „Motorway“ bezeichnet), fĂŒr die nur bestimmte Fahrzeugtypen zugelassen waren. Die erste dieser „speziellen Straßen“, die heutige M6 bei Preston, wurde am 5. Dezember 1958 eröffnet. Ein Jahr spĂ€ter, am 2. November 1959, gab man die heutige M1 bei London fĂŒr den Verkehr frei. Da die M6 damals recht kurz war und lange nicht erweitert wurde, wird hĂ€ufig die M1 als erste Autobahn Großbritanniens bezeichnet.

Siehe auch

:

Liste der Autobahnen im Vereinigten Königreich

Schweden

Die schwedischen Autobahnen, in Schweden MotorvĂ€gar genannt, entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der erste MotorvĂ€g mit Autobahnstandard wurde nach deutschem Vorbild mit einer Fahrbahn aus Beton zwischen Malmö und Lund angelegt und 1953 von Prinz Bertil von Schweden eingeweiht. Das TeilstĂŒck war 17 km lang. 2012 umfasste das schwedische Autobahnnetz ungefĂ€hr 1920 km.

Siehe auch

:

Autobahn (Schweden)

Schweiz

→

Hauptartikel

:

Autobahn und Autostrasse#Geschichte

Die erste Autobahn der Schweiz war die Ausfallstraße Luzern-SĂŒd, die den Verkehr von Luzern an Horw vorbeileitete. Sie wurde am 11. Juni 1955 eröffnet und ist heute Teil der A2.cite-ref-30[30] Am 8. MĂ€rz 1960 trat das Bundesgesetz ĂŒber die Nationalstrassen in Kraft, das die Kompetenzen zur Planung und zum Bau von Strassen mit nationaler Bedeutung dem Bund ĂŒbertrug und im Artikel 2 die Autobahn als Nationalstrasse erster Klasse beschreibt.cite-ref-31[31] Am 21. Juni 1960 folgte der Bundesbeschluss ĂŒber das Nationalstrassennetz, in dem das anzustrebende Autobahnnetz festgelegt wurde.cite-ref-32[32] Die erste vom Bund finanzierte Strasse war die am 10. Mai 1962 eröffnete acht Kilometer lange Grauholzautobahn, die der Umfahrung von Zollikofen dient.cite-ref-33[33] 1963 wurde das erste lĂ€ngere TeilstĂŒck einer Autobahn eröffnet, die A1 zwischen Genf und Lausanne.cite-ref-idee-suiss-34-0[34] 1985 wurde das letzte TeilstĂŒck der A2 im Tessin zwischen Biasca und Bellinzona fertiggestellt.cite-ref-35[35]

Finnland

Die erste Autobahn in Finnland wurde 1962 von Helsinki nach Espoo eröffnet. Anfang 2019 waren 926 Kilometer autobahnartig ausgebaut. Im Wesentlichen sind dies Teile der vier von Helsinki wegfĂŒhrenden Staatsstraßen 1, 4, 5 und 7.

Die Autobahnen bilden keine eigene Systematik, sondern sind integriert in das System der Staatsstraßen mit einer GesamtlĂ€nge von 8.570 km. Einige wenige autobahnartig ausgebaute Abschnitte gehören nicht zu den Staatsstraßen. Die kurze Staatsstraße 29 ist die nördlichste Autobahn der Welt.

Ungarn

→

Hauptartikel

:

Liste der Autobahnen in Ungarn#Geschichte

Die erste Planung fĂŒr Autobahnen (autĂłpĂĄlya) in Ungarn stammt aus dem Jahr 1942. Im Jahr 1964 wurde die erste Autobahn M7 von Budapest zum Plattensee fertiggestellt. SpĂ€ter begann der Bau nach TatabĂĄnya, nach GyƑr und in Richtung Wien. Ungarn hat ein radiales Autobahnnetz mit dem Zentrum Budapest: M1; M2; M3; M4; M5; M6; M7 und einen Ă€ußeren Ring: M0. Das Netz umfasst 1232,6 km.cite-ref-36[36]

Norwegen

→

Hauptartikel

:

Autobahn (Norwegen)#Geschichte und Ausbau

In den 1960er Jahren begann Norwegen mit der Planung eines Autobahnnetzes, doch der Bau wurde nach nur 45 Streckenkilometern aufgrund der hohen Baukosten gestoppt. Stattdessen beschrĂ€nkte man sich auf den Bau von Schnellstraßen. Erst zur Jahrtausendwende kam der Autobahnbau wieder in Schwung – vor allem durch die Erweiterung von vorhandenen Schnellstraßen. 2004 umfasste das norwegische Autobahnnetz im Vergleich immer noch geringe 193 km.cite-ref-37[37] Viele Autobahnen wurden spĂ€ter gebaut. Ende 2022 waren es rund 620 Kilometer, und es gibt eine Entscheidung ĂŒber weitere 600 Kilometer bis 2035, zum Beispiel eine zusammenhĂ€ngende Strecke Haugesund–Stavanger–Kristansand–Oslo.

Eine Besonderheit ist, dass der Ausbau meist ĂŒber eine Maut (auf rund 1 NOK/km) auf dem entsprechenden Abschnitt finanziert wird, nicht jedoch die Instandhaltung („öffentlich-private Partnerschaft“). Sobald die Investitionskosten abbezahlt sind, entfallen die MautgebĂŒhren.

Slowenien

Die erste Autobahn in Slowenien war die „Avtocesta Vrhnika – Postojna“. Sie wurde am 29. Dezember 1972 eröffnet und ist heute Teil der A1.

DĂ€nemark

Die dÀnischen Autobahnen wurden in den 1960er Jahren geplant und ab 1972 gebaut.

Siehe auch

:

Liste der Autobahnen in DĂ€nemark

Bulgarien

→

Hauptartikel

:

Liste der Autobahnen in Bulgarien#Geschichte

Der erste Spatenstich zum Bau des Autobahnringes in Bulgarien erfolgte am 4. Oktober 1974. Es sollten drei Autobahnen mit einer GesamtlĂ€nge von knapp 900 km gebaut werden, die Sofia, Warna und Burgas verbinden sollten. Bis zur Wende 1990 wurden etwa 270 km fertiggestellt, in den folgenden 20 Jahren lediglich weitere 116 km. Seit dem EU-Beitritt Bulgariens im Jahr 2007 wĂ€chst das Autobahnnetz um etwa 60 km jĂ€hrlich, sodass Mitte 2014 ĂŒber 50 % der geplanten GesamtlĂ€nge von 1182 km in Betrieb war.

Kroatien

→

Hauptartikel

:

Liste der Autobahnen in Kroatien

Seit der GrĂŒndung der Republik Kroatien erfuhr der Ausbau des Autobahnnetzes in Kroatien zunehmende Bedeutung. Die derzeitige GesamtlĂ€nge aller Autobahnen (kroatisch: Autoceste; singular Autocesta) betrĂ€gt 1270,2 km. ZusĂ€tzlich befinden sich 185,6 Autobahnkilometer im Bau. Das geplante Autobahnnetz soll 1670,5 km lang werden.

Serbien

→

Hauptartikel

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Autobahn (Serbien)#Geschichte

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Autostraße durch Jugoslawien gebaut, die vier der sechs Teilrepubliken (darunter Serbien) passierte und den Namen „Straße der BrĂŒderlichkeit und Einheit“ (Autoput Bratstvo i jedinstvo) erhielt. Mit dem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Straßen der Teilrepubliken wurde die Autostraße zum Autoput mit zwei Richtungsfahrbahnen umgebaut. Seit der UnabhĂ€ngigkeit Serbiens 2006 befinden sich viele Autobahnen und Schnellstraßen in Planung und Bau.

Polen

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Hauptartikel

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Autobahn (Polen)#Geschichte

Nach der Westverschiebung 1945 verfĂŒgte Polen lediglich ĂŒber einige noch unter nationalsozialistischer Planung errichtete Autobahnfragmente in Pommern, Ostpreußen und Schlesien. Unter der kommunistischen FĂŒhrung wurden anschließend vorwiegend in den Ballungszentren Polens Schnellstraßen, jedoch keine weiteren Autobahnstrecken errichtet. Erst in den 1980ern begann der Bau eines umfassenden Autobahnnetzes, das vor allem im Nordosten und Osten des Landes immer noch erhebliche LĂŒcken aufweist. Am 1. Dezember 2012 hatte das polnische Autobahnnetz eine GesamtstreckenlĂ€nge von 1342 km. 2024 waren es bereits 1891 km.

Namibia

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Hauptartikel

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Straßensystem in Namibia

In Namibia wurde mit der A1 erstmals 2017 eine Autobahn eröffnet. Diese hat in ihrer aktuellen Ausbaustufe eine LĂ€nge von 53 Kilometern zwischen Windhoek und Okahandja. Generell werden alle vierstreifigen Überlandstraßen in Namibia als Autobahn (Freeway) deklariert. Weitere Autobahnen befinden sich im Bau.

Beschilderung

Zur Orientierung erhalten Fernstraßen eine charakteristische Beschilderung, die durch Farbe und Symbolik die Bedeutung der Straße hervorhebt. Die Farben Blau und GrĂŒn sind laut dem Wiener Übereinkommen ĂŒber Straßenverkehrszeichen von 1968 zugelassen. Zeichen fĂŒr Beginn und Ende einer Autobahn sind besonders wichtig, weil sich hier die Rechte und Pflichten der Verkehrsteilnehmer Ă€ndern.

Um eine einheitliche Farbgebung anzustreben und weder grĂŒner noch blauer Beschilderung den Vorzug zu geben, kam in den 1990er-Jahren die Idee auf, eine andere Farbe zu nutzen. Nach Versuchen auch mit violett (z. B. in einigen Regionen in Deutschland) einigte man sich auf Rot. Da die Änderung sĂ€mtlicher Beschilderungen jedoch sehr hohe Kosten verursacht hĂ€tte, sind nur wenige LĂ€nder (Frankreich, Schweiz, Polen) der neuen Farbgebung gefolgt, und auch hier wurde die Nummerierungsbeschilderung auf rote Farbe umgestellt, die Hinweis- und Verkehrsschilder wurden in der bisherigen Farbe belassen. Auf manchen Strecken in der Schweiz nach wie vor grĂŒne Nummerierungsbeschilderungen zu sehen, die noch aus der Zeit stammen, als die Autobahnen mit der Nationalstrassennummer bezeichnet wurden.

Blaue Beschilderung

‱ Abu Dhabi (VAE)
‱ Algerien
‱ Belgien 1
‱ Brasilien 2
‱ Chile
‱ Deutschland
‱ Frankreich 3
‱ Iran
‱ (Italien) 4
‱ Großbritannien und Nordirland
‱ Irland
‱ Israel
‱ Luxemburg
‱ Marokko
‱ Namibia
‱ Niederlande
‱ Norwegen
‱ Österreich
‱ Pakistan
‱ Polen
‱ Portugal
‱ Spanien
‱ SĂŒdafrika
‱ Thailand (Tollway Section)
‱ Tunesien
‱ Ungarn

Hinweisschilder, die den Weg zur Autobahn weisen, sind jedoch grĂŒn.

Nur Bundesstaatautobahnen (Rodovias Estaduais).

Hinweisschilder fĂŒr Fernstraßen sind grĂŒn.

Betrifft nur Strecken im mautfreien normalen Straßennetz mit Ausbaustandard richtungsgetrennter Fahrbahn mit niedrigerer erlaubter Maximalgeschwindigkeit als auf grĂŒn beschilderten Autobahnen.

GrĂŒne Beschilderung

‱ Albanien
‱ Argentinien
‱ Aserbaidschan
‱ Australien
‱ Belarus
‱ Bosnien und Herzegowina
‱ Brasilien 1
‱ Bulgarien
‱ China
‱ DĂ€nemark
‱ Dubai (VAE)
‱ Finnland
‱ Griechenland
‱ Italien
‱ Iran 2
‱ Irak
‱ Japan
‱ Kanada
‱ Kosovo
‱ Kroatien
‱ Litauen
‱ Malaysia
‱ Mexiko
‱ Montenegro
‱ Neuseeland
‱ Nordmazedonien
‱ Peru
‱ RumĂ€nien
‱ Russland
‱ Schweden
‱ Schweiz 3
‱ Serbien
‱ Slowakei
‱ Slowenien
‱ SĂŒdkorea
‱ Taiwan
‱ Thailand (Freeway Section)
‱ Tschechien
‱ TĂŒrkei
‱ Ukraine
‱ Vereinigte Staaten 4
‱ Vietnam (Expressway)
‱ Zypern

Nur Bundesautobahnen (Rodovias Federais).

Nur Stadtautobahnen.

Seit 1972 (

davor blau

).

Interstate Highways

werden durch ein blaues Wappenschild mit weißer Zahl und rotem Querstreifen ĂŒber der Zahl gekennzeichnet.

VerkehrsstÀrke

Autobahnen sind baulich auf ein hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt. Der höchste Verkehrsfluss mit bis zu 2600 Autos pro Stunde und Fahrstreifen stellt sich – wegen des geringeren Sicherheitsabstandes – bei etwa 85 km/h ein, wenn sich die Geschwindigkeiten der einzelnen Fahrzeuge einander anpassen. Eine noch höhere Belastung fĂŒhrt zu einem Stau. Bei subjektiv „freier Strecke“ können etwa 1800 Autos pro Stunde und Fahrstreifen passieren.cite-ref-38[38] Das theoretische Modell fĂŒr den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und DurchlassfĂ€higkeit einer Straße liefert das Fundamentaldiagramm des Verkehrsflusses.

Verkehrssicherheit

Autobahnen haben einen geringen Anteil an den Unfallzahlen im gesamten Straßenverkehr. Dies liegt hauptsĂ€chlich an der Abwesenheit von unfalltrĂ€chtigen Verkehrselementen (kein Kreuzungs- und direkter Gegenverkehr), FußgĂ€ngern und Radfahrern.cite-ref-39[39] 2014 fanden in Deutschland 31 % der Fahrleistung auf Autobahnen statt, der Anteil an den Verkehrstoten lag nur bei 11 %. Die Getötetenrate lag auf Autobahnen mit 1,6 TodesfĂ€llen pro Milliarden Fahrzeugkilometer deutlich niedriger als der Wert von 4,6 im gesamten Verkehr und 6,5 auf außerstĂ€dtischen Bundesstraßen.cite-ref-40[40] Neben dem Risiko, mit anderen Fahrzeugen zu kollidieren, besteht die Gefahr von WildunfĂ€llen, besonders in Waldgebieten. Um die Gefahr zu reduzieren, können WildschutzzĂ€une errichtet werden, die allerdings die Habitate zerschneiden.

Beleuchtet werden Autobahnen bei Nacht in Deutschland und Österreich meist nur im innerstĂ€dtischen Bereich (Stadtautobahnen) und an unfalltrĂ€chtigen Ein- und Ausfahrten. Autobahntunnel werden – wie andere Straßentunnel – immer beleuchtet. In vielen anderen LĂ€ndern (z. B. in Frankreich und Großbritannien) sind die meisten Autobahnen in BallungsrĂ€umen und Knotenpunkten beleuchtet. In einigen LĂ€nder wie Belgien, Luxemburg und den Vereinigten Arabischen Emiraten, werden fast alle Autobahnen nachts beleuchtet. Wegen des Energieverbrauchs, der aufwĂ€ndigen Wartung und der sogenannten Lichtverschmutzung wird dies in manchen dieser LĂ€nder schrittweise reduziert.

| Land | Autobahn | Alle Straßen | DTV Autobahn | Autobahn (Verkehr %) | Geschwindigkeitsbegrenzung (km/h) (2003) |
|---|---|---|---|---|---|
| Belgien Belgien | 4,1 | 9,6 | – | – | 120 |
| Danemark DĂ€nemark | 1,9 | 5,6 | 29.454 | 25 % | 130 |
| Deutschland Deutschland | 1,9 | 5,2 | 48.710 | 31 % | keine 2 |
| Finnland Finnland | 0,6 | 5,1 | 22.780 | 10 % | 120 |
| Frankreich Frankreich | 2,4 | 7,1 | 31.979 | 21 % | 130 (110 bei Regen) |
| Irland Irland | – | 4,5 | 26.730 | 4 % | 120 |
| Japan Japan | 1,7 | 7,7 | 26.152 | 9 % | 100 |
| Luxemburg Luxemburg | – | – | – | – | 130 (110 bei Regen) |
| Niederlande Niederlande | – | 4,3 | 66.734 | 41 % | 130 (100 zwischen 6 und 19 Uhr) 3 |
| Osterreich Österreich | 2,3 | – | 30.077 | 23 % | 130 (100 Immissionsschutzgesetz auf einigen Strecken) |
| Portugal Portugal | – | – | – | – | 120 |
| Schweden Schweden | – | 3,2 | 24.183 | 21 % | 110 (120 auf einigen Strecken) |
| Schweiz Schweiz | 1,0 | 5,3 | 43.641 | 33 % | 120 |
| Slowakei Slowakei | – | – | – | – | 130 |
| Slowenien Slowenien | 3,8 | 7,7 | 15.643 | 19 % | 130 |
| Tschechien Tschechien | 3,4 | 16,2 | 25.714 | 11 % | 130 |
| Ungarn Ungarn | – | – | – | – | 130 |
| Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | – | 6,8 | 39.634 | 24 % | 97/105/113/121/129 5 |
| Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | – | 4,6 | 85.536 | 23 % | 113 4 |

Einige Angaben sind Werte aus den Jahren 1999 bis 2004. Grundlage fĂŒr die Verkehrstotenzahlen ist der 30-Tage-Erfassungszeitraum. Die angegebenen Zahlen sind nur unter BerĂŒcksichtigung der fĂŒr die LĂ€nder maßgebenden Erfassungsmethoden vergleichbar, sodass Korrekturfaktoren benutzt werden. Der Zeitraum zwischen Unfall und Tod der Person ist wichtig, da er maßgeblich dafĂŒr ist, ob sie in der Statistik erfasst wird. Diese ZeitrĂ€ume variieren von Land zu Land.

Richtgeschwindigkeit

130 km/h

Seit dem 1. September 2012, vorher 120 km/h

Genauer Wert: 70

mph

(112,65 km/h)

In den Vereinigten Staaten unterscheiden sich die Regelungen von Bundesstaat zu Bundesstaat. Gerundet von 60/65/70/75/80 mph

Baukosten

Die Baukosten von Autobahnen sind von den Gegebenheiten der jeweiligen Strecke abhĂ€ngig. Abschnitte einer Autobahn mit einfachen Gegebenheiten verursachten um die Jahrhundertwende Kosten von etwa vier bis sechs Millionen Euro pro Kilometer. Bei komplexen Streckenanteilen, etwa mit BrĂŒcken und Tunneln, liegen die Kosten um ein Vielfaches höher. Hinzu kommen Kosten fĂŒr den Planungsprozess, fĂŒr Gutachten und Beratungsleistungen externer Ingenieure, Genehmigungsverfahren und fĂŒr begleitende Investitionen, also etwa fĂŒr LĂ€rmschutzwĂ€nde, StraßenbegleitgrĂŒn und Wechselverkehrszeichen.

Entsprechend einer Beispielrechnung ergeben sich in Deutschland durchschnittliche Kosten von 26,8 Millionen Euro pro Autobahnkilometer, wovon ein Viertel reine Baukosten und drei Viertel zusĂ€tzliche Kosten sind. Beispielsweise kostete der Neubau des östlichen Teils der deutschen A20 von 1992 bis 2005 etwa 1,9 Milliarden Euro bei einer LĂ€nge von 322 km, das entspricht 6 Mio. Euro pro Autobahnkilometer. Hingegen kostete die 84 km lange Schweizer A16 auf Grund zahlreicher Kunstbauten 6,5 Milliarden Schweizer Franken (77,38 Millionen Franken pro Kilometer). Die Kosten fĂŒr den westlichen Teil der A20 sowie Abschnitte der A26 bezifferte die Bundesregierung 2019 auf rund 4,1 Milliarden Eurocite-ref-42[42] fĂŒr 214 Kilometer (19 Millionen Euro je km), Kritiker rechneten mit 7 Milliarden Euro.cite-ref-43[43] Ein im lĂ€ndlichen Raum Nordhessens gelegener Abschnitt der A44 mit je zwei Fahrstreifen wurde 2022 auf 39 Millionen Euro je km taxiert.cite-ref-44[44]

Maut

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Hauptartikel

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Maut

In vielen LĂ€ndern wird fĂŒr das Befahren der Autobahn eine BenutzungsgebĂŒhr erhoben (Maut). Dies kann zeitabhĂ€ngig in Form einer Vignette geschehen oder in vielen LĂ€ndern streckenabhĂ€ngig durch Erhebung an Mautposten.

In Österreich gilt fĂŒr LKW seit dem 1. Januar 2004 eine Mautpflicht, die ĂŒber mitzufĂŒhrende GO-Boxen und ein entlang der Autobahn installiertes Dezimeterwellen-System abgerechnet wird. Um ein Ausweichen auf Landstraßen zu verhindern, werden hĂ€ufig Fahrverbote fĂŒr LKW auf parallel verlaufenden Straßen verhĂ€ngt. In der Schweiz gilt eine Schwerverkehrsabgabe auf allen Straßen, so dass der Schwerverkehr keinen Kostenanreiz hat, auf Landstraßen auszuweichen. In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2005 eine LKW-Maut, die entweder an Automaten ĂŒber dort anzugebende Fahrtrouten im Voraus oder automatisch ĂŒber eingebaute Maut-GerĂ€te satellitengestĂŒtzt ĂŒber das Unternehmen Toll Collect erhoben wird.

Frankreich

Ca. 8000 km des etwa 11.880 km langen französischen Autobahnnetzes sind mautpflichtig.

SĂŒdafrika

Auf den Nationalstraßen in SĂŒdafrika gibt es ebenfalls eine Maut, So zum Beispiel im Großraum Kapstadt auf den Nationalstraßen N1 und N2 (dabei handelt es sich nur um Teilabschnitte dieser Fernstraßen), allerdings ist die Definition als Autobahn aufgrund des Ausbauzustands mancher Abschnitte, welche nicht Kreuzungsfrei, nur mit einem Fahrstreifen pro Richtung und ohne Trennung der Fahrbahnen gebaut sind fraglich.

Kultur

Die Autobahnen haben auch zu kultureller Auseinandersetzung angeregt. Ein Beispiel ist die Errichtung von Autobahnkirchen. Beispiele im Bereich der Musik sind das Album Autobahn der Musikgruppe Kraftwerk und das Lied Deutschland Autobahn des US-amerikanischen Country-SĂ€ngers Dave Dudley, dessen Großeltern aus Deutschland stammten. In dem Film The Big Lebowski (1998) taucht ein Trio deutscher Nihilisten auf, das als Gruppe Autobahn (ein Kraftwerk-Verschnitt) Ende der 1970er fiktiv seine erste Techno-LP mit dem Titel Nagelbett herausbrachte. Auch tragen einige Diskotheken, die an oder in der NĂ€he einer Autobahn liegen, den Namen der Autobahn, zum Beispiel eine Kasseler Diskothek namens A7 an der A 7. Die deutsche Filmkomödie Superstau spielt fast komplett auf einer Autobahn.

Der Schweizer Autobahn 1 wurde ein Song von Toni Vescoli gewidmet, der den Titel N1 trÀgt und 1983 erschienen ist. Er beschreibt die allgemeine Hassliebe zur A 1, die damals noch als Nationalstrasse 1 (Kurzform N1) bezeichnet wurde.cite-ref-45[45]

Autobahnbau und Naturschutz

Bestand, Neubau und Ausbau von Autobahnen werden oft von Anwohner-, Natur- und Umweltinitiativen kritisiert. UmweltschĂŒtzer sehen den Autobahnbau unter anderem als falsche Verkehrspolitik, weil dadurch der motorisierte Individualverkehr und damit der zusĂ€tzliche Ausstoß von klimaschĂ€dlichen Abgasen gefördert werde.cite-ref-46[46] Außerdem warnen sie vor zusĂ€tzlicher LĂ€rmbelastung und Luftverschmutzungcite-ref-47[47] in der Umgebung der Autobahn.

NaturschĂŒtzer bemĂ€ngeln vor allem den FlĂ€chenverbrauch und eine zunehmende Landschaftszerschneidung durch neue Autobahnen. Zudem wird bemĂ€ngelt, dass Arten- und Biotopschutz bei der Verkehrsplanung zu wenig berĂŒcksichtigt werde. Umweltschutzorganisationen und NaturschutzverbĂ€nde versuchen durch AufklĂ€rungsarbeit mit Verbandsklagen, den Bau weiterer Autobahnen zu verhindern oder umweltvertrĂ€glichere StreckenfĂŒhrungen beim Neubau durchzusetzen.

Außerdem wird eine Förderung der Zersiedelung durch Autobahnen kritisiert. Durch die VerkĂŒrzung von Reisestrecken und Fahrzeiten werden z. B. Arbeitnehmern Anreize gesetzt, sich weiter weg von ihren ArbeitsplĂ€tzen anzusiedeln. Dies fĂŒhre zu noch mehr Verkehr auf den Autobahnen, was wiederum den Bedarf fĂŒr neue Straßen und den Straßenausbau erhöhe. So sind z. B. in Los Angeles selbst achtstreifige Autobahnen regelmĂ€ĂŸig von Staus betroffen. Ein weiteres Beispiel sind Gewerbegebiete an Autobahnen außerhalb von StĂ€dten. Diese sind in der Regel nicht mit anderen Verkehrsmitteln zu erreichen, ein weiterer Anstieg des Individualverkehrs ist die Folge.

Eine Möglichkeit, die negativen Auswirkungen von Autobahnen auf die Umwelt zu verringern, ist das Verfahren der TrassenbĂŒndelung. So wird neben einem bestehenden Verkehrsweg (etwa einer Bahnstrecke) eine Autobahn errichtet. Durch dieses Prinzip werden die FlĂ€chenzerschneidung und die NeuverlĂ€rmung reduziert. Ein weiteres Mittel, die Auswirkungen der Landschaftszerschneidung zu verringern, ist der Bau von GrĂŒnbrĂŒcken.

Siehe auch

Allgemein

‱ Autostraße (autobahnĂ€hnliche Schnellstraße)

EuropÀische Autobahnnetze

Sonstige Autobahnnetze
Literatur

→ Literatur zur Autobahn in Deutschland siehe: Autobahn (Deutschland)#Literatur.

‱ Bernd Kreuzer: Tempo 130. Kultur- und Planungsgeschichte der Autobahnen in Oberösterreich. Trauner, Linz 2005, ISBN 3-85487-783-8.
‱ Maxwell G. Lay: Die Geschichte der Straße. Vom Trampelpfad zur Autobahn. Campus, Frankfurt am Main und New York 1994, ISBN 3-593-35132-3.
‱ Geschichte und neuere Zahlen bei Reiner Ruppmann: Das europĂ€ische Autobahnnetz: Weiterhin HoffnungstrĂ€ger oder primĂ€r Funktionsraum fĂŒr die Transit-Ökonomie?, in: Zeitschrift fĂŒr Weltgeschichte (ZWG), Teil 1: 14. Jg. 2013, Heft 2, Seiten 81–107; Teil 2: 14. Jg. 2014, Heft 1, Seiten 163–180.

Weblinks

Commons

: Autobahn

– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Autobahn

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Autobahn Superlative aus aller Welt
‱ Autobahn Seite mit Bildern von Deutschland und Europa
‱ Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Vereinigten Staaten
‱ Diagonal – Radio fĂŒr Zeitgenoss/innen: „Fahren, fahren, fahren!“ – Zum Thema: Autobahn., Radio Ö1, 10. September 2016
‱ Deutschlandfunk Kultur: "Geschichte und Sound von Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Bauwerk", Hörspiel und Feature, 43:35 Minuten, 3. MĂ€rz 2025

Einzelnachweise

cite-note-eea-briefing-3-2004-11. ↑ EuropĂ€ische Umweltagentur (Hrsg.): EEA Briefing 3/2004 – Verkehr und Umwelt in Europa (Memento vom 17. Juli 2006 im Internet Archive). Kopenhagen 2004
cite-note-22. ↑ Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010: Eurostat Jahrbuch der Regionen 2010. In: Webseite der EuropĂ€ischen Kommission. EuropĂ€ische Kommission, 3. April 2010, abgerufen am 20. Februar 2024.
cite-note-33. ↑ Loan Doan: Two decades on, Vietnam expressways fail to gather speed. In: e.vnexpress.net. vnexpress.net, 1. Januar 2022, abgerufen am 9. November 2022 (englisch).
cite-note-44. ↑ First expressway in Laos inaugurated. In: youtube. Abgerufen am 21. Dezember 2020 (englisch).
cite-note-55. ↑ Viki Baum: Menschen im Hotel. Hrsg.: Viki Baum. Ullstein, Frankfurt 1929, S. 154 f.
cite-note-66. ↑ 6. August 1932 - Freigabe der Kraftfahrstraße Köln-Bonn - Archive im Rheinland. Abgerufen am 18. Mai 2023.
cite-note-sz1-77. ↑ „75 Jahre Autobahn – Die Roll-Bahn“ (Memento vom 13. Oktober 2007 im Internet Archive), SĂŒddeutsche Zeitung 28. Juli 2007
cite-note-88. ↑ „Eine Legende aus Beton“, Die Welt, 6. August 2007
cite-note-99. ↑ Die A 555 nach dem Ausbau – War die Kraftwagenstraße Köln – Bonn eine Autobahn? In: autobahngeschichte.de. Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte (AGAB) e. V., abgerufen am 30. Mai 2021.
cite-note-1010. ↑ Conrad Kunze: Deutschland als Autobahn. Transcript, Bielefeld 2022, S. 58.
cite-note-1111. ↑ Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 23. August 1929 ĂŒber die Verleihung des Enteignungsrechts an den Provinzialverband der Rheinprovinz fĂŒr den Bau einer Kraftwagenstraße von Köln nach DĂŒsseldorf; bekanntgemacht durch das Amtsblatt der Regierung DĂŒsseldorf, Jahrgang 1929, Nr. 36, S. 205, vom 7. September 1929 und durch Amtsblatt der Regierung Köln, Jahrgang 1929, Nr. 37, S. 155, vom 14. September 1929
cite-note-1212. ↑ wabweb.net: Geschichte der Autobahn in Deutschland (Memento vom 12. Januar 2012 im Internet Archive), Zugriff am 6. Mai 2011
cite-note-1313. ↑ Akten der Reichskanzlei, Regierung Hitler 1933–1938, Teil I, 1933/1934, herausgegeben fĂŒr die Historische Kommission der Bayerischen Wissenschaften von Konrad Repgen, fĂŒr das Bundesarchiv von Hans Booms, Boppard 1983; Dokumente 91 (S. 305), 92 (S. 306), 211 (S. 740); Zur Geschichte der Autobahn (Memento vom 3. April 2009 im Internet Archive) Artikel zum HaFraBa-Projekt
cite-note-1414. ↑ Richard Vahrenkamp: Working Paper in the History of Mobility No. 3/2001. Die Autobahn als Infrastruktur und der Autobahnbau 1933–1943 in Deutschland. UniversitĂ€t Kassel, Stand: 3. Januar 2009.| Wortschöpfung „Autobahn“ im Dezember 1932
cite-note-1515. ↑ Domarus, Max, Hitler - Reden und Proklamationen 1932 - 1945, erster Band 1932 - 1934, 4. Auflage 1988, S. 208
cite-note-1616. ↑ Rinn, Gregor M.: Das Automobil als nationales Identifikationssymbol - zur politischen BedeutungsprĂ€gung des Kraftfahrzeugs in ModernitĂ€tskonzeptionen des „Dritten Reichs“ und der Bundesrepublik. 15. Februar 2008, abgerufen am 24. Mai 2023.
cite-note-1717. ↑ Domarus, Max, Hitler - Reden und Proklamationen 1932 - 1945, erster Band 1932 - 1934, 4. Auflage 1988, S. 263
cite-note-1818. ↑ SchĂŒtz, Erhard, Jene blaßgrauen BĂ€nder, die Reichsautobahn in Literatur und anderen Medien des „Dritten Reiches“, in: Internationales Archiv fĂŒr Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL) 18 (1993 (ersch. 1994)), S. 76–120.
cite-note-1919. ↑ Domarus, Max, Hitler - Reden und Proklamationen 1932 - 1945, erster Band 1932 - 1934, 4. Auflage 1988, 302.
cite-note-2020. ↑ Lawen zitiert nach Kunze, Conrad, Deutschland als Autobahn, Transcriptverlag, Bielefeld, S. 214
cite-note-2121. ↑ Domarus, Max, Hitler - Reden und Proklamationen 1932 - 1945, erster Band 1932 - 1934, 4. Auflage 1988, 301.
cite-note-2222. ↑ Autobahnen: Ein StraßenmĂ€rchen. Spiegel, 16. Januar 1963, abgerufen am 28. Juli 2014.
cite-note-2323. ↑ Ein sehr, sehr guter Rat. Ein Streit zwischen Fritz Todt und Piero Puricelli um die Urheberschaft an den Autobahnen fĂŒhrte fast zu einem Eklat zwischen Hitler und Mussolini. Abgerufen am 24. November 2018 (Scans unleserlich!). Selber Artikel im Webarchiv. Archiviert vom Original am 11. November 2011; abgerufen am 24. November 2018 (Schaltet in der Galerie direkt auf den lesbaren(!) Scan des Dokuments R4601/1107 aus dem Bundesarchiv vom 15. Oktober 1937 zu Begriff und Bedeutung der Autobahnen in Europa.): „
 Reichsautobahnen bleiben 
 eine deutsche Schöpfung
“
cite-note-agab-2424. ↑ Dieter Stockmann: Autobahngeschichte. Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte e. V.
cite-note-2525. ↑ Bernd Kreuzer: Der Bau der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. In: Das Autobahnnetz in Österreich. 30 Jahre ASFINAG. Wien 2012, S. 11–120. (Das Autobahnnetz in Österreich, PDF; 7,6 MB (Memento vom 1. Januar 2015 im Internet Archive))
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cite-note-2727. ↑ Verkehrs-Notizen: Beginn des Autobahnbaus in Österreich (ab 1954) (Memento vom 5. Oktober 2009 im Internet Archive), Stand 25. Juli 2008
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cite-note-2929. ↑ opsi.gov.uk Text des Special Roads Act von 1949
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cite-note-3232. ↑ SR 725.113.11 Bundesbeschluss ĂŒber das Nationalstrassennetz. (PDF; 511 kB) Archiviert vom Original am 17. November 2011; abgerufen am 23. Dezember 2012.
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cite-note-idee-suiss-3434. ↑ Der Bau der Autobahnen. SRG SSR, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. April 2014; abgerufen am 23. Dezember 2012.
cite-note-3535. ↑ Schweizer Radio und Fernsehen: Folgen der Eröffnung der Gotthard-Autobahn im Tessin (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
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cite-note-4040. ↑ Verkehrs- und Unfalldaten: Kurzzusammenstellung der Entwicklung in Deutschland. (PDF) Bundesanstalt fĂŒr Straßenwesen, September 2015, archiviert vom Original am 2. Februar 2016; abgerufen am 28. Januar 2016.
cite-note-411. IRTAD Data Set. International Road Traffic and Accident Database (IRTAD), archiviert vom Original am 26. November 2012; abgerufen am 22. Oktober 2012 (englisch).
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cite-note-4343. ↑ BUND: Neue Studie zur KĂŒstenautobahn A20: Kosten doppelt so hoch wie geplant https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/neue-studie-zur-kuestenautobahn-a20-kosten-doppelt-so-hoch-wie-geplant/ vom 12. Januar 2021, Abruf am 5. November 2023
cite-note-4444. ↑ HNA: A44-Baukosten steigen weiter: Schon heute 2,7 Milliarden Euro fĂŒr 70 Kilometer https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/a44-autobahn-baukosten-steigen-milliarden-91225480.html vom 10. Januar 2022, Abruf am 5. November 2023
cite-note-4545. ↑ Steffen Hung: Toni Vescoli – N1 – hitparade.ch. Abgerufen am 23. Oktober 2017.
cite-note-4646. ↑ BN: Kein Neu- und Ausbau von Bundesstraßen und Autobahnen. In: Die Zeit. Deutsche Presse-Agentur, 19. August 2021, abgerufen am 4. November 2022.
cite-note-4747. ↑ Wohnen in AutobahnnĂ€he lĂ€sst Krebsrisiko nach oben schießen. In: www aerztezeitung.de. Ärzte Zeitung, 11. November 2015, abgerufen am 4. November 2022.